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Staude des Jahres 2018

Staude des Jahres 2018

Taglilien: prachtvoll, langlebig und unverzichtbar! Die Wildarten stammen fast ausschließlich aus Ostasien. Dort kommen sie meist auf Wiesen, aber auch an schattigeren Stellen auf nährstoff- und..

..humusreichen, frischen bis feuchten Böden vor. Zwar sind sowohl Arten als auch Hybriden recht anpassungsfähig an Boden und Klima, sie bevorzugen aber auch in unseren Gärten nährstoffreiche, gut mit Feuchtigkeit versorgte Standorte. Sonnige bis lichtschattige Plätze sind möglich, eine üppige, langanhaltende Blütenpracht ist jedoch nur an sonnigen Standorten zu erwarten.

Die Wuchshöhen reichen von 25 bis 180 cm, ähnlich breit gefächert ist die Spannbreite der Blüten: Vom zierlichen Miniaturblütchen mit einem Durchmesser von gerade mal 2,5 cm bis hin zu Größen von über 25 cm reicht das Angebot. Hinzu kommt ein schier unglaubliches Spektrum von Blütenformen, -farben und -zeichnungen. Zwar überdauern die Einzelblüten nur einen Tag, daher der Name Taglilie, aber durch die große Zahl der sich nach und nach öffnenden Knospen erstreckt sich die Blütezeit über einen erstaunlich langen Zeitraum.

Und sogar kulinarisch haben die Schönen Interessantes zu bieten. In China sind sie seit Jahrtausenden in Kultur, ihre Blüten ergänzen dort von jeher den Speisezettel. Man verzehrt sie roh oder frittiert. Der Geschmack variiert von Sorte zu Sorte, aber alle sind herrlich knackig und würzig, manche weisen auch pfeffrige Noten auf. Bei der Fülle der hervorgebrachten Blüten kann man ohne Reue hin und wieder einige in der Küche verwenden – sei es als köstliche Vorspeise in hauchdünnem Ausbackteig oder für die attraktive Dekoration von Salaten.

Aber auch für Balkon und Terrasse eignen sich viele Sorten. In einem ausreichend großen Pflanzgefäß, bestückt mit nährstoffreichem Substrat und versorgt mit regelmäßigen Wassergaben kann man Taglilien bestens kultivieren. Ein Winterschutz sollte in diesem Fall allerdings nicht vergessen werden.